07. Juli 2020 – Teilhabe


Zeit:

07. Juli 2020 von 10:00 – 11:15 Uhr

Thema:

Der erste first-tuesday orientiert sich am Thema „Teilhabe“ im Kontext von Pflege und Gesell­schaft.

Einführung:

Intro:

Needs:

Hephata, Johannes Fuhr, Michael Tietze, Schwalmstadt- Treysa

Rummelsberger Diakonie, Fabian Schlegel, Rummelsberg

Impulse:

Nickl & Partner Architekten, Magnus Nickl, München

StellDirVor, Sonja Bunzeit, Petra Dahm, München


Intro

Impuls zum Thema „Teilhabe“

Foto von Pastorin Annette Behnken
Foto: Pastorin Annette Behnken; (c) Christine Raczka

Annette Behnken, evangelische Pastorin, ist nach gut fünfzehn Jahren als Gemeindepastorin seit 2018 Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Loccum für „Religiöse Praxis in der Gegenwartskultur“, das heißt, sie entwickelt und leitet Tagungen, die sich mit Phänomenen im Schnittfeld von Kunst, Kultur und Religion bewegen. Außerdem besucht sie für die NDR-Sendung „Klosterküche“ norddeutsche Klöster, ist Teil des Teams der traditionsreichen ARD-Sendung „Das Wort zum Sonntag“ und spricht Morgenandachten beim Sender NDR-Kultur/NDR-Info. Annette Behnken ist Mutter von drei Töchtern und lebt mit Partner und Patchworkfamilie in einem Dorf in der Nähe von Hannover.

Statement in vier Thesen

Teilhabe beginnt mit der Haltung. 

Jeder Mensch ist verschieden. 

Teilhabe ist ein dialogischer, nicht linearer Prozess.

Wichtige Zutaten für Teilhabeprozesse sind Kreativität, Respekt und Humor.


Hephata

Need zum Thema „Teilhabe“

Foto von Hephata
Foto: Sitz von Hephata

Hephata Diakonie arbeitet in evangelische Tradition in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe, in der Rehabilitation Suchtkranker, in Psychiatrie und Neurologie, in der Heilpädagogik, der Wohnungslosenhilfe, in der Pflege und Betreuung von Senioren, in Förderschulen und der beruflichen Bildung. Wir bilden Mitarbeitende für Berufe der sozialen und pflegerischen Arbeit aus. Hephata Diakonie beschäftigt aktuell mehr als 3.000 Mitarbeitende, die in Hessen und angrenzenden Bundesländern tätig sind.

Michael Tietze

Foto von Herrn Michael Tietze
Foto: Michael Tietze, Leiter Geschäftsbereich Soziale Rehabilitation

Johannes Fuhr

Foto: Johannes Fuhr, Leiter Unternehmenskommunikation

Need

In der Unterstützung von Klientinnen und Klienten mit Abhängigkeitserkrankungen und/oder psychischen Erkrankungen wird ein Hilfsmittel benötigt, das die Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben verbessert, indem es praktische Unterstützung bei Krisensituationen im Alltag bietet. Gedacht ist an eine App für mobile Geräte, die konkrete und individuelle/individualisierbare Hilfe bietet in Situationen von akutem Suchtdruck oder Verletzungsdruck.

Aus der langjährigen Erfahrung in der Begleitung der genannten Personengruppen wissen wir, dass es individuelle Inhalte oder Aktionen gibt, die Menschen in derartigen Situationen helfen können. Das kann beispielsweise das eingeblendete Foto eines nahen Angehörigen sein, ein selbst geschriebener Text über Erfahrungen mit der eigenen Krankheit oder aber auch ein interaktives Element wie beispielsweise ein kleines Quizspiel oder ein Multiple-Choice-Test. Wichtig ist, dass der jeweilige Inhalt und/oder die interaktiven Elemente individualisierbar sind.

In Fällen, in denen diese Form der Ablenkung oder des Sich-Besinnens nicht die gewünschte Hilfe bieten, soll die App die Möglichkeit bieten, per Textnachricht, Sprachanruf oder Videoanruf einen direkten Kontakt zu einem Sozialdienst herzustellen, der dann in der akuten Situation helfen kann, den Suchtdruck oder den Verletzungsdruck zu überwinden. 


Rummelsberger Diakonie e.V.

Need zum Thema „Teilhabe“

Foto: RDA Nürnberg Lavida; (c) Rummelsberger Diakonie

Die Rummelsberger Diakonie e. V. ist einer der großen diakonischen Träger in Bayern. Sie steht für eine moderne und lebendige Diakonie. Mit über 6000 Mitarbeitenden ist sie in ganz Bayern in der Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, der Pflege und Betreuung von Senioren sowie in der Ausbildung von Menschen in sozialen und pflegerischen Berufen tätig.

Fabian Schlegel

Foto: Fabian Schlegel, Projektleitung; (c) Rummelsberger Diakonie

Need

In der Begleitung von Seniorinnen und Senioren zeigt sich, dass eine Vielzahl verschiedenster Akteure und unterschiedlichster digitaler Systeme beteiligt sind. Diese agieren jedoch oftmals isoliert und wenig vernetzt. Moderne Technologien und Sensorik, neue Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen, sowie sich weiter entwickelnde Kommunikationsformen erfordern Pflege besser zu vernetzen und Zugangsbarrieren zu neuen Technologien abzubauen.
 
Im, von der Evangelischen Kirche Bayern geförderten Innovationsprojekt „digital vernetzte Pflege“ entwickeln wir Ideen und Strategien für eine vernetzende Plattform, ausgehend von den Bedürfnissen der Gepflegten. Ein zentraler Bestandteil sind dabei intuitive und leicht zu bedienende digitale Kommunikationsmittel, um allen Menschen die Teilhabe an einer solchen Plattform zu ermöglichen.
 
Weiterhin müssen für eine solche Plattform jedoch Datenstandards und Schnittstellen auf technischer Seite ebenso geschaffen werden, wie die Bereitschaft unterschiedlichster Akteure aus der Pflege und der Gesellschaft an einer solchen Plattform mitzuwirken.


Nickl & Partner Architekten

Impuls zum Thema „Teilhabe“

Foto: Seniorenwohnheim Münchenstift, © Nickl & Partner Architekten

Magnus Nickl

Foto: Magnus Nickl, © Nickl & Partner Architekten

Nickl & Partner

Unser international tätiges Büro widmet sich der Planung und Durchführung von Bauten des Gesundheitswesens, der Forschung, dem sozialen Wohnungs- sowie dem Städtebau für Privatwirtschaft und öffentliche Hand.

Unser Anliegen ist es, moderne Gebäude zu schaffen, die den Arbeits- und Lebensraum positiv stärken. Architektur heißt für uns Verstehen und Ordnen, wobei im Zentrum stets der Mensch steht. Entwürfe von Nickl & Partner orientieren sich stark an den Handlungen und Bedürfnissen der Menschen, die dort arbeiten, wohnen und gesunden. Ihr Wohlbefinden sowie das perfekte, funktionale Zusammenspiel von flexiblen Raumstrukturen und spannenden Materialien leitet unsere Arbeit.

In den Bereichen der medizinischen Einrichtungen, Kliniken und Forschungsinstitute zählen wir zu den führenden Büros Deutschlands. Unser Spezialwissen hinsichtlich Technik und Baumaterialien reicht tief und unsere innovativen Konzepte haben sich in mehr als drei Jahrzehnten vielfältig bewährt.

Seit der Gründung von Nickl & Partner 1979 ist das Team auf ca. 180 Mitarbeiter angewachsen. Nationale und internationale Auftraggeber aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, der Forschung und des Städtebaus haben uns mit Planungen und Durchführungen betraut.

Nickl & Partner Architekten
Lindberghstr. 19 | D—80939 München
www.nickl-partner.com | mail@nickl-architekten.de


StellDirVor

Impuls zum Thema „Teilhabe“

Foto: StellDirVor


Sonja Bunzeit

Foto: Sonja Bunzeit, StellDirVor, München

Petra Dahm

Foto: Petra Dahm, StellDirVor, München

StellDirVor

Wir informieren, beraten und begleiten Unternehmen und Organisationen aus dem Gesundheitswesen beim sinnvollen Einsatz innovativer Technologien, der Gestaltung digitaler Wissensvermittlung und der Optimierung betrieblicher Prozesse. Auf Basis langjähriger Erfahrungen in weltweiten Digitalisierungsprojekten stellen wir nicht die Technologie in das Zentrum unseres Handelns, sondern den Menschen und die klar erkennbaren Vorteile, die sich daraus für ihn ergeben.

Projekt „StellDirVor“
www.stelldirvor.jetzt
kontakt@stelldirvor.jetzt

Eine Initiative von Thrive International e.V. , München
www.thrive-international.org

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